uComply vs traditionelle GRC-Tools
Was passt zu Ihrer Organisation?
Wenn Sie nach Compliance-Software suchen, stoßen Sie schnell auf den Begriff GRC: Governance, Risk & Compliance. Eine ganze Kategorie von Tools, die verspricht, Ihnen Kontrolle über Ihre Risiken, Richtlinien und Compliance zu geben. Bekannte Namen wie ServiceNow, Archer und MetricStream dominieren dieses Feld — und das zu Recht. Es sind leistungsstarke Plattformen mit bewährtem Mehrwert.
Aber GRC ist nicht der einzige Weg, Compliance anzugehen. uComply wählt bewusst einen anderen Ansatz. In diesem Artikel vergleichen wir beide Ansätze, damit Sie entscheiden können, welcher am besten zu Ihrer Organisation passt.
Was macht ein GRC-Tool?
Im Kern ist ein GRC-Tool eine Berichts- und Übersichtsplattform. Es sammelt Daten aus Ihrer Organisation, kartiert Risiken und zeigt auf intelligenten Dashboards, wie es um Ihre Compliance steht. Denken Sie an:
Diese Tools sind stark in dem, was sie tun: Überblick schaffen. Für Organisationen mit einem dedizierten Compliance-Team und komplexen Governance-Strukturen ist das genau das, was sie brauchen.
Die Herausforderungen des traditionellen GRC-Ansatzes
Gleichzeitig bringt der traditionelle GRC-Ansatz einige Herausforderungen mit sich — besonders für KMU:
Eine separate Plattform
Ein GRC-Tool ist eine zusätzliche Anwendung neben Ihrer bestehenden IT-Umgebung. Sie loggen sich auf einer separaten Plattform ein, geben Daten ein und erstellen Berichte. Für Organisationen mit einem dedizierten Compliance-Team funktioniert das gut. Für kleinere Teams kann ein zusätzliches System jedoch eine Hürde darstellen.
Von Einblick zu Aktion
GRC-Tools glänzen bei der Visualisierung Ihres Compliance-Status. Ein Dashboard, das zeigt, dass 60% Ihrer Controls auf Grün stehen, ist wertvoll. Aber die Maßnahmen, die nötig sind, um die anderen 40% zu verbessern? Die finden oft außerhalb des Tools statt — in E-Mails, Meetings und Tabellen. Das Dashboard zeigt, was passieren muss, hilft aber nicht immer beim Wie.
Akzeptanz in der Organisation
Eine häufig genannte Herausforderung ist die Akzeptanz. Das GRC-Tool wird zur Domäne des Compliance-Beauftragten, während der Rest der Organisation kaum damit arbeitet. Compliance wird schnell als "Sache dieser Abteilung" wahrgenommen statt als gemeinsame Verantwortung.
Was macht uComply anders?
uComply geht Compliance von einer anderen Philosophie aus an: keine separate Plattform, sondern ein System, das Teil Ihrer bestehenden Arbeitsprozesse wird.
1. Arbeiten in den Tools, die Sie bereits kennen
uComply integriert sich in Microsoft 365 — die Umgebung, in der Ihre Organisation bereits täglich arbeitet. Aufgaben erscheinen in Outlook. Dokumente leben in SharePoint. Benachrichtigungen kommen über Teams. Keine extra Plattform, kein zusätzlicher Login. Compliance kommt zu Ihnen.
2. Die gesamte Organisation macht mit
Bei einem traditionellen GRC-Tool ist der Compliance-Beauftragte oft der einzige aktive Nutzer. Bei uComply trägt jeder bei. Der Personalleiter bekommt eine Aufgabe für die Personalrichtlinie, der IT-Administrator für das Backup-Verfahren, der Facility Manager für die physische Sicherheit. Jeder arbeitet aus seiner eigenen Verantwortung heraus.
3. Vom Signalisieren zum Ausführen
Wo ein GRC-Tool beim Signalisieren aufhört, geht uComply weiter bis zur Ausführung. Der KI-Assistent hilft beim Erstellen von Richtlinien — nicht nur beim Registrieren, dass eine Richtlinie benötigt wird. Aufgaben werden nicht nur erstellt, sondern auch zugewiesen, verfolgt und abgeschlossen.
4. Gebrauchsfertige Inhalte
GRC-Tools liefern in der Regel ein leeres Framework, das Sie selbst ausfüllen müssen. uComply liefert Content Packs mit Vorlagen, Beispielrichtlinien und Control-Beschreibungen. Sie beginnen nicht bei Null, sondern bei 80% — und passen es an Ihre Organisation an.
Vergleich in der Praxis
Ein konkretes Beispiel: Sie müssen ISO 27001 einhalten und wollen eine Zugangsrichtlinie erstellen.
Mit einem traditionellen GRC-Tool:
Ergebnis: Sie haben Übersicht im Dashboard. Die Richtlinie ist geschrieben, aber das Tool hat nicht beim Inhalt geholfen. In sechs Monaten liegt es am Eigentümer, sich daran zu erinnern, dass die Richtlinie überprüft werden muss.
Mit uComply:
Ergebnis: Die Richtlinie wurde mit KI-Unterstützung verfasst, dort gespeichert, wo sie hingehört, und wird proaktiv gepflegt — in den Tools, die Sie bereits täglich nutzen.
Welcher Ansatz passt zu Ihrer Organisation?
Ein traditionelles GRC-Tool passt gut, wenn Sie:
uComply passt gut, wenn Sie:
Der Vergleich auf einen Blick
| Traditionelles GRC-Tool | uComply | |
|---|---|---|
| **Philosophie** | Einblick und Übersicht | Integration und Ausführung |
| **Nutzer** | Compliance-Beauftragter | Gesamte Organisation |
| **Arbeitet in** | Eigene Plattform | Microsoft 365 (Outlook, Teams, SharePoint) |
| **Inhalte** | Leeres Framework | Gebrauchsfertige Content Packs |
| **KI** | Berichterstellung und Analyse | Erstellen und Beraten |
| **Aktion** | Signalisiert, was passieren muss | Sorgt dafür, dass es auch passiert |
| **Geeignet für** | Enterprise (500+) | KMU und Enterprise |
Fazit: unterschiedliche Bedürfnisse, unterschiedliche Lösungen
Es gibt keine Einheitslösung für Compliance. Traditionelle GRC-Tools sind leistungsstarke Plattformen für Organisationen, die umfangreiche Übersicht und Berichterstattung auf strategischer Ebene benötigen.
Aber immer mehr Organisationen suchen einen Ansatz, bei dem Compliance kein separates Projekt ist, sondern Teil des täglichen Betriebs. Bei dem nicht nur der Compliance-Beauftragte, sondern die gesamte Organisation beiträgt. Bei dem man nicht mit einem leeren Framework beginnt, sondern mit Inhalten, die einen auf den Weg bringen.
Wenn das bei Ihnen Anklang findet, lohnt es sich zu entdecken, was uComply für Ihre Organisation bedeuten kann.



