Geopolitik und Informationssicherheit schienen lange zwei getrennte Welten zu sein. Im bisherigen Jahresverlauf können wir feststellen, dass dieses Bild endgültig überholt ist: Geopolitische Entwicklungen haben einen direkten Einfluss auf die digitale Widerstandsfähigkeit von Organisationen. Internationale Konflikte, Wirtschaftssanktionen und Spannungen zwischen Ländern sorgen nicht nur für Unsicherheit in der Weltpolitik, sondern haben auch spürbare Folgen für den Geschäftsbetrieb sowie für die Verfügbarkeit und Vertraulichkeit von Technologie.
Vom technischen Thema zum Risiko außerhalb der eigenen Mauern
Wurde Informationssicherheit früher vor allem als technisches Thema betrachtet, so sehen wir heute, dass Cyberrisiken zunehmend aus Ereignissen außerhalb Ihrer eigenen Organisation entstehen. Lieferanten können von Sanktionen betroffen sein, Cloud-Anbieter können von internationalen Infrastrukturen abhängig sein und staatliche Akteure spielen eine immer größere Rolle in der Bedrohungslandschaft.
Traditionelle Risikobewertungen greifen zu kurz
Für viele Organisationen bedeutet dies, dass traditionelle Risikobewertungen nicht mehr ausreichen. Neben Schwachstellen in Systemen und Prozessen müssen auch Abhängigkeiten innerhalb der Lieferkette, geopolitische Risiken und die Zuverlässigkeit von Lieferanten in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.
Dies entspricht genau den Anforderungen, die Gesetze wie NIS2 und das niederländische Cybersicherheitsgesetz an das Risikomanagement und die Verantwortung in der Lieferkette stellen.
Was bedeutet das für Ihre Organisation?
Digitale Widerstandsfähigkeit erfordert einen breiteren Blick als nur Technologie. Organisationen sollten Einblick haben in:
Organisationen, die ihre Risiken ganzheitlich betrachten, sind besser auf unerwartete Entwicklungen vorbereitet und können schneller reagieren, wenn sich die Umstände ändern.
Digitale Sicherheit steht nicht losgelöst von der Welt
Digitale Sicherheit steht nicht losgelöst von der Welt um uns herum. Organisationen, die geopolitische Entwicklungen in ihr Risikomanagement einbeziehen, bauen ein höheres Maß an Widerstandsfähigkeit, Kontinuität und Vertrauen auf.
Wie uComply hilft
Bei uComply sehen wir, dass sich erfolgreiche Organisationen zunehmend für einen integrierten Ansatz entscheiden, bei dem Governance, Risiko- und Lieferantenmanagement zusammenkommen. Anstelle einzelner Risikoanalysen, verstreuter Lieferantenlisten und Dokumente in SharePoint, Teams und Excel führt uComply diese Informationen in einer einzigen Umgebung innerhalb Ihres eigenen Microsoft 365 zusammen.
Dadurch können Sie:
Denn digitale Widerstandsfähigkeit bedeutet auch, die Risiken zu verstehen, die außerhalb der eigenen Mauern liegen.
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